Bei wenig Wind und Sonne fuhren wir die letzten 60 Meilen unter Motor nach Makkum.
Durch den Nordseekanal muss man bei zwei Schleusen durch, zwischen dem Marker und dem Ijsselmeer nochmals durch eine Schleuse. In der Schleuse in Amsterdam hatte es sehr viele Schiffe, man musste gut
aufschliessen, es war eine Druckete.
Je näher wir Makkum kamen umso gesprächiger und aufgeräumter wurde Erika. Mir ging es eher umgekehrt.
Obwohl wir beide beschlossen haben zurückzufahren war es mir denn doch leid , dass es zu Ende ging.
Aber jetzt sind die Segel abgetakelt und das kaputte Gross zur Reparatur in die Segelmacherei gebracht. Für dieses Jahr ist nun das Segeln vorbei.
Königs Segelreise
Mittwoch, 20. Juli 2011
Breskens - Ijlmeuden / Grenzerfahrung
Losfahrt am Morgen um sechs um die Strömung mitzunehmen. Bei Vlissingen halber Wind durch Untiefen die die Welle brechen liessen. Hat den Steuermann ab dem Sitz gehoben, so heftig waren die Bewegungen.
Schliesslich konnten wir immer mehr vor den Wind drehen und fuhren so mit dem Gross weit ausgebaumt vor dem Wind und Welle. Wind war bis zu 30 Knoten stark und die Welle bestimmt 3 Meter.
Es waren so, mit diesem Tempo und diesem schaukelnden Schiff, immerhin 87 sm zurückzulegen. In einer
grossen Welle und einem Winddreher erwischten wir beinahe eine Halse. Das Segel schlug sehr heftig zurück und dann spickte mir ein gebrochener Rutscher einer Segellatte an den Kopf. Wir merkten, zu spät, dass wir das Gross runternehmen sollten, weil der Wind zu stark geworden war. Besonders frischte es auf wenn dunkle Regenwolken vorbeizogen, was immer wieder der Fall war. Wir hatten zeitweise sonnenschein, aber auch immer wieder bei all dem Wind auch Regen. Also mussten wir bei diesen Verhältnissen das Schiff in den Wind stellen um das Segel runterzuholen. Es gab natürlich heftigste Bewegung ins Schiff, das Segel knatterte wie Schüsse. Dann machte es ratsch und ein weiterer Segellattenrutscher brach, ausserdem rupfte es alle Plastikrutscher aus, so dass ein grosser Spalt zwischen Mast und Segel entstand. Der oberste Rutscher hielt stand, dafür riss dort das Segel.
Erika steuerte in den Wind, ich rupfte mit aller Gewalt an dem Segel. Die weggebrochen Rutscher haben aber geklemmt, etwa in der Mitte zur ersten Saling, also in 3-4m Höhe war die Klemmstelle. Ich konnte das Grossegeln nicht runterholen. Die erste Massnahme war das dritte Reff einzubinden, dann konnte ich das Segel wenigsten stabilisieren. Dies gelang leidlich, war aber ein Riesenkrampf. . Nächsste Massnahme war das Klüversegel auszurollen und so vor dem Wind abzulaufen. Das ging aber schlecht, denn das Grossegel auch im dritten Reff machte dass das Klüversegel stark flatterte.
Wie weiter, noch über 40 sm vor uns. Die Vorstellung bei so viel Wind mit dem Segel in den Hafen einzulaufen war auch nicht gerade erhebend sonder machte mir Angst.
Also: jemand musste in den Mast um die blockierte Stelle zu lösen. Eri anerbot sich. Ich holte einen Hammer und den Bootsmannstuhl. Mit dem Autopiloten blieb das Schiff vor dem Wind auf Kurs. Ich winschte Erika
mit dem Bootsmannstuhl in den Mast. Sie hämmerte wie wild auf die blockierten Rutscher und konnte sie tatsächlich lösen.¨Wir hatten alles im Griff. Nicht beachtet haben wir, dass es da oben extrem schwankt und es meiner guten Frau speiübel geworden ist.
Ein Schreckmoment als in dem ganzen Getümmel und dem rumreissen am Grossfall sich der Achterknoten lösen konnte und so schliesslich das ganze Grossfall aus dem Mast ausgefahren ist. Ich habs sofort gemerkt und konnte das lange Fall so schnell wie möglich einziehen. >Zum Glück hatten wir genug Fahrt so dass das Fall dem Schiff hinterherschwamm und nicht in die Schraube geriet. Das wäre dann der Supergau gewesen, denn dann wäre der Motorantrieb schlicht ausgefallen.
So konnte das Problem schliesslich gelöst werden. anschliessend ging es wieder viel besser und wir konnten uns wieder erholen.
In Ijlmeuden stand uns noch das Anlegen bei 30 Knoten Wind bevor. Der Hafen hier ist bei Südwest sehr schlecht geschützt. Ich kannte den Hafen aber von frührer und ich hoffte auf einen Längssteg um uns einfach
herantreiben zu lassen. Und so war es auch. Grosse Erleichterung, nicht bei diesem Seitenwind in eine Box fahren zu müssen. Wir liessen uns an den Steg treiben und machten fest. Uff......
Am nächsten Tag war das Wetter noch übler. Aber wir waren ohnehin froh um den Ruhetag. Vor uns lag ein Schwede der sich beklagte, dass ihm der Wind bei rund 50 Knoten seine Windfahnensteuerung abgebrochen hatte, im Hafen. Der Schwede ist einhand unterwegs und verlässt sich während er schläft auf sein AIS.
Das erscheint mir sehr riskant, vor allem hier im Kanal bei den vielen Schiffen.
Wir hatten nun für die Weiterfahrt kein Grossegel mehr. Das war aber durch den Nordseekanal ohnehin nicht schlimm, da wir da immer mit dem Motor gefahren sind. Wir beschlossen das Segel erst in Makkum flicken zu lassen.
Im Wissen, dass wir noch eine Motorfahrt vor uns haben habe ich an diesem Tag alles am Motor kontrolliert.
Habe etwas Oel nachgefüllt, das Oel der Getriebewelle kontrolliert. Die Keilriemenspannung war ok.
Dann habe ich die Oelfilter umgeschaltet und nachgesehen dass bei einer Verstopfung der Dieseloelzufuhr die Umschaltung funktioniert. Alles hat richtig funktioniert. Zuletzt habe ich noch den Wasserfilter kontrolliert und dabei eine Ueberraschung erlebt. Der Wasserfilter hatte einen Plastiksack angesogen und war dadurch mindestens teilweise verstopft. Ich war sehr froh diesen Fehler gefunden zu haben. Eine Funktionsstörung des Motors mit Ueberhitzung mangels Kühlung war noch nicht eingetreten. Es ist eben doch wichtig diese Checks immer alle zu machen, auch wenn man in 99% der Fälle nichts findet.
Schliesslich konnten wir immer mehr vor den Wind drehen und fuhren so mit dem Gross weit ausgebaumt vor dem Wind und Welle. Wind war bis zu 30 Knoten stark und die Welle bestimmt 3 Meter.
Es waren so, mit diesem Tempo und diesem schaukelnden Schiff, immerhin 87 sm zurückzulegen. In einer
grossen Welle und einem Winddreher erwischten wir beinahe eine Halse. Das Segel schlug sehr heftig zurück und dann spickte mir ein gebrochener Rutscher einer Segellatte an den Kopf. Wir merkten, zu spät, dass wir das Gross runternehmen sollten, weil der Wind zu stark geworden war. Besonders frischte es auf wenn dunkle Regenwolken vorbeizogen, was immer wieder der Fall war. Wir hatten zeitweise sonnenschein, aber auch immer wieder bei all dem Wind auch Regen. Also mussten wir bei diesen Verhältnissen das Schiff in den Wind stellen um das Segel runterzuholen. Es gab natürlich heftigste Bewegung ins Schiff, das Segel knatterte wie Schüsse. Dann machte es ratsch und ein weiterer Segellattenrutscher brach, ausserdem rupfte es alle Plastikrutscher aus, so dass ein grosser Spalt zwischen Mast und Segel entstand. Der oberste Rutscher hielt stand, dafür riss dort das Segel.
Erika steuerte in den Wind, ich rupfte mit aller Gewalt an dem Segel. Die weggebrochen Rutscher haben aber geklemmt, etwa in der Mitte zur ersten Saling, also in 3-4m Höhe war die Klemmstelle. Ich konnte das Grossegeln nicht runterholen. Die erste Massnahme war das dritte Reff einzubinden, dann konnte ich das Segel wenigsten stabilisieren. Dies gelang leidlich, war aber ein Riesenkrampf. . Nächsste Massnahme war das Klüversegel auszurollen und so vor dem Wind abzulaufen. Das ging aber schlecht, denn das Grossegel auch im dritten Reff machte dass das Klüversegel stark flatterte.
Wie weiter, noch über 40 sm vor uns. Die Vorstellung bei so viel Wind mit dem Segel in den Hafen einzulaufen war auch nicht gerade erhebend sonder machte mir Angst.
Also: jemand musste in den Mast um die blockierte Stelle zu lösen. Eri anerbot sich. Ich holte einen Hammer und den Bootsmannstuhl. Mit dem Autopiloten blieb das Schiff vor dem Wind auf Kurs. Ich winschte Erika
mit dem Bootsmannstuhl in den Mast. Sie hämmerte wie wild auf die blockierten Rutscher und konnte sie tatsächlich lösen.¨Wir hatten alles im Griff. Nicht beachtet haben wir, dass es da oben extrem schwankt und es meiner guten Frau speiübel geworden ist.
Ein Schreckmoment als in dem ganzen Getümmel und dem rumreissen am Grossfall sich der Achterknoten lösen konnte und so schliesslich das ganze Grossfall aus dem Mast ausgefahren ist. Ich habs sofort gemerkt und konnte das lange Fall so schnell wie möglich einziehen. >Zum Glück hatten wir genug Fahrt so dass das Fall dem Schiff hinterherschwamm und nicht in die Schraube geriet. Das wäre dann der Supergau gewesen, denn dann wäre der Motorantrieb schlicht ausgefallen.
So konnte das Problem schliesslich gelöst werden. anschliessend ging es wieder viel besser und wir konnten uns wieder erholen.
In Ijlmeuden stand uns noch das Anlegen bei 30 Knoten Wind bevor. Der Hafen hier ist bei Südwest sehr schlecht geschützt. Ich kannte den Hafen aber von frührer und ich hoffte auf einen Längssteg um uns einfach
herantreiben zu lassen. Und so war es auch. Grosse Erleichterung, nicht bei diesem Seitenwind in eine Box fahren zu müssen. Wir liessen uns an den Steg treiben und machten fest. Uff......
Am nächsten Tag war das Wetter noch übler. Aber wir waren ohnehin froh um den Ruhetag. Vor uns lag ein Schwede der sich beklagte, dass ihm der Wind bei rund 50 Knoten seine Windfahnensteuerung abgebrochen hatte, im Hafen. Der Schwede ist einhand unterwegs und verlässt sich während er schläft auf sein AIS.
Das erscheint mir sehr riskant, vor allem hier im Kanal bei den vielen Schiffen.
Wir hatten nun für die Weiterfahrt kein Grossegel mehr. Das war aber durch den Nordseekanal ohnehin nicht schlimm, da wir da immer mit dem Motor gefahren sind. Wir beschlossen das Segel erst in Makkum flicken zu lassen.
Im Wissen, dass wir noch eine Motorfahrt vor uns haben habe ich an diesem Tag alles am Motor kontrolliert.
Habe etwas Oel nachgefüllt, das Oel der Getriebewelle kontrolliert. Die Keilriemenspannung war ok.
Dann habe ich die Oelfilter umgeschaltet und nachgesehen dass bei einer Verstopfung der Dieseloelzufuhr die Umschaltung funktioniert. Alles hat richtig funktioniert. Zuletzt habe ich noch den Wasserfilter kontrolliert und dabei eine Ueberraschung erlebt. Der Wasserfilter hatte einen Plastiksack angesogen und war dadurch mindestens teilweise verstopft. Ich war sehr froh diesen Fehler gefunden zu haben. Eine Funktionsstörung des Motors mit Ueberhitzung mangels Kühlung war noch nicht eingetreten. Es ist eben doch wichtig diese Checks immer alle zu machen, auch wenn man in 99% der Fälle nichts findet.
Samstag, 16. Juli 2011
Breskens/ Holland hat uns wieder
Gestern war die Fahrt von Dünnkirchen nach Breskens angesagt. Der Wind hat uns bis auf wenige sm im Stich gelassen. Also war Motoren angesagt. Anfänglich gegen, doch dann mit der Strömung, die teilweise recht stark bis 2.5 knoten war. Es ist Vollmond, also wird viel Wasser verschoben.
Der Wind kam mit 8 Knoten direkt von hinten ( Suedwest), so dass das Segeln gerade am Limit war. Segeln ging aber nicht weil von den vorherigen Starkwindtagen noch eine alte Dünung stand die unser Segel immer von der einen auf die andere Seite warf. Es war echt mühsam, bis dass der Wind dann zuletzt etwas mehr nach Westen drehte. So konnten wir das letzte Stück der über 50 Seemeilen doch noch segeln.
Als Hafen haben wir uns Breskens ausgelesen,direkt gegenüber Vlissingen. Vlissingen wäre attraktiver gewesen, der Hafen im Sommer aber stark überfüllt und zudem hat er eine Schwelle, über die man nicht zu allen Zeiten drüber kann. So wählten wir Breskens, hier kann man jederzeit auslaufen. Dies wird morgen vor 6 Uhr der £Fall sein, denn dann nimmt uns die Strömung mit nordwärts. Das ist hier wichtig, denn die Strömung ist noch recht stark
Heute ist wieder ein Regentag, morgen soll es Sonne haben und recht viel Wind von Südwest. Ich hoffe es gibt nochmals einen Segeltag.
Man merkt hier die Deutschen in Holland.Erstmals konnten wir wieder einen Spiegel und ein Palstek kaufen.
Haben hier im Hafen einen Holländer getroffen den wir schon in Dover gesehen haben. Er hat seine Ferien jetzt zu Ende und war lediglich in Dover und Dünnkirchen unterwegs. Dies in der ganzen Zeit in der wir den ganzen Kanal runter und wieder rauf gefahren sind. Man kann das Segeln eben auf unterschiedliche Weise praktizieren.
Im Moment haben wir vom Segeln genug. Wir sind froh wenn wir wieder in Makkum sind.Das Wetter ist in diesem Sommer schlecht, das bestätigen uns alle hier am Kanal. Wir sind die ewige Warterei satt, die immer wiederkehrenden Abläufe des Bordlebens. Man kann auf dem Schiff nicht sehr kreativ sein, allenfalls konsumieren mit Internet, Bücher, einkaufen,Oel kontrollieren, spazieren oder velofahren etc. Wir haben einige Bekanntschaften gemacht, die sind aber alle weitergezogen. In etwa zwei Fällen hoffen wir auf ein Weiterbestehen nach der Reise.
Der Wind kam mit 8 Knoten direkt von hinten ( Suedwest), so dass das Segeln gerade am Limit war. Segeln ging aber nicht weil von den vorherigen Starkwindtagen noch eine alte Dünung stand die unser Segel immer von der einen auf die andere Seite warf. Es war echt mühsam, bis dass der Wind dann zuletzt etwas mehr nach Westen drehte. So konnten wir das letzte Stück der über 50 Seemeilen doch noch segeln.
Als Hafen haben wir uns Breskens ausgelesen,direkt gegenüber Vlissingen. Vlissingen wäre attraktiver gewesen, der Hafen im Sommer aber stark überfüllt und zudem hat er eine Schwelle, über die man nicht zu allen Zeiten drüber kann. So wählten wir Breskens, hier kann man jederzeit auslaufen. Dies wird morgen vor 6 Uhr der £Fall sein, denn dann nimmt uns die Strömung mit nordwärts. Das ist hier wichtig, denn die Strömung ist noch recht stark
Heute ist wieder ein Regentag, morgen soll es Sonne haben und recht viel Wind von Südwest. Ich hoffe es gibt nochmals einen Segeltag.
Man merkt hier die Deutschen in Holland.Erstmals konnten wir wieder einen Spiegel und ein Palstek kaufen.
Haben hier im Hafen einen Holländer getroffen den wir schon in Dover gesehen haben. Er hat seine Ferien jetzt zu Ende und war lediglich in Dover und Dünnkirchen unterwegs. Dies in der ganzen Zeit in der wir den ganzen Kanal runter und wieder rauf gefahren sind. Man kann das Segeln eben auf unterschiedliche Weise praktizieren.
Im Moment haben wir vom Segeln genug. Wir sind froh wenn wir wieder in Makkum sind.Das Wetter ist in diesem Sommer schlecht, das bestätigen uns alle hier am Kanal. Wir sind die ewige Warterei satt, die immer wiederkehrenden Abläufe des Bordlebens. Man kann auf dem Schiff nicht sehr kreativ sein, allenfalls konsumieren mit Internet, Bücher, einkaufen,Oel kontrollieren, spazieren oder velofahren etc. Wir haben einige Bekanntschaften gemacht, die sind aber alle weitergezogen. In etwa zwei Fällen hoffen wir auf ein Weiterbestehen nach der Reise.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Garstiges Wetter
Wir sitzen seit drei Tagen in Dünnkirchen fest. Ein starkes Tief beherrscht die Wetterlage. Wind aus Nordost, drehend auf Nord und jetzt auf Nordwest bläst mit 6-7 Beaufort. Das verursacht grosse Wellen, bis 2.5m von gegenan. Wir wollen nach Nordost, der nächste Hafen könnte bereits in Niederlanden sein.
Also heisst es warten auf bessere Zeiten. Am Freitag könnte es gehen, die Prognose ist recht günstig, um am Samstag wieder voll auf Regen und Wind umzuschalten.
So verbringen wir die Zeit in Dünnkirchen. Velofahren, Marktbesuch, haben zum ersten Mal ganz frische Moules gekocht. Es bleibt Zeit zum Lesen. Heute ist der 14.Juli und heute abend soll es noch ein Feuerwerk geben.
Wir sind es langsam gewöhnt, die Stimmung bleibt gut. Früher waren wir ab solchen Wetterlagen gestesst.
Jetzt nehmen wirs wies kommt.
Also heisst es warten auf bessere Zeiten. Am Freitag könnte es gehen, die Prognose ist recht günstig, um am Samstag wieder voll auf Regen und Wind umzuschalten.
So verbringen wir die Zeit in Dünnkirchen. Velofahren, Marktbesuch, haben zum ersten Mal ganz frische Moules gekocht. Es bleibt Zeit zum Lesen. Heute ist der 14.Juli und heute abend soll es noch ein Feuerwerk geben.
Wir sind es langsam gewöhnt, die Stimmung bleibt gut. Früher waren wir ab solchen Wetterlagen gestesst.
Jetzt nehmen wirs wies kommt.
Montag, 11. Juli 2011
Dunkerque
Heute früh um 7 gings los. Die Strömung läuft ab da rund 6 Stunden aufwärts, so dass man mit rund 7 Knoten die 40 sm gerade mit diesem einen Strom schaffen kann. So war es denn auch. Anfänglich konnte man , entgegen den Windvorhersagen doch mit 10 Knoten Wind noch segeln, dies bis über das Cap gris nez
hinaus. Dann wurde der Wind weniger und der Winkel zum Wind weniger vorteilhaft. Wieder ziemlich vor dem Wind habe ich versucht zu segeln, es ist mir bei den schlagenden Segeln aber mit der Zeit verleidet. Deshalb musste der Motor die Geschwindigkeit machen. Leichtere Schiffe können vor dem Wind noch länger Segeln als wir. Hier fehlt der Spinnaker, dann sähe es anders aus. Aber zu zweit einen normalen Spinnaker zu bändigen trauen wir uns nicht ganz zu. Also macht man halt eben Konzessionen. Mit der Zeit ging es aber allen anderen Schiffen gleich. Beim Fahrtensegeln muss man halt auch Strecke machen und kann nicht allzu viele Zeit verplempern.
Morgen kommt Regen und Starkwind aus Norden. Nordwind geht knapp noch zum Segeln, dies ist aber ein Kurs hart am Wind und gegen die Wellen. Diese sind bei 6 Beaufort ziemlich hoch angesagt. Also machen wir einen Ruhetag und fahren Mittwoch oder Donnerstag weiter. Wir haben Zeit, wir kommen eh noch vor dem August in Makkum an.
hinaus. Dann wurde der Wind weniger und der Winkel zum Wind weniger vorteilhaft. Wieder ziemlich vor dem Wind habe ich versucht zu segeln, es ist mir bei den schlagenden Segeln aber mit der Zeit verleidet. Deshalb musste der Motor die Geschwindigkeit machen. Leichtere Schiffe können vor dem Wind noch länger Segeln als wir. Hier fehlt der Spinnaker, dann sähe es anders aus. Aber zu zweit einen normalen Spinnaker zu bändigen trauen wir uns nicht ganz zu. Also macht man halt eben Konzessionen. Mit der Zeit ging es aber allen anderen Schiffen gleich. Beim Fahrtensegeln muss man halt auch Strecke machen und kann nicht allzu viele Zeit verplempern.
Morgen kommt Regen und Starkwind aus Norden. Nordwind geht knapp noch zum Segeln, dies ist aber ein Kurs hart am Wind und gegen die Wellen. Diese sind bei 6 Beaufort ziemlich hoch angesagt. Also machen wir einen Ruhetag und fahren Mittwoch oder Donnerstag weiter. Wir haben Zeit, wir kommen eh noch vor dem August in Makkum an.
Sonntag, 10. Juli 2011
Boulogne sur mer
Heute bei ruhiger See 50 sm Motorenfahrt. Das Segel brauchten wir nur zur Stabilisation. Ist zwar
langweilig, aber auch stressfrei. Morgen solls gleich weiter gehen bis nach Dünnkirchen. Das sind 40 sm
und wenn wir morgens um 7 uHR losfahrhen haben wir über das Cap gris nez, kurz vor Calais den Strom mit uns. In Dünnkirchen gibts dann aller Voraussicht nach einen längeren Halt, denn laut Vorhersage verschlechtert sich das Wetter massiv.
langweilig, aber auch stressfrei. Morgen solls gleich weiter gehen bis nach Dünnkirchen. Das sind 40 sm
und wenn wir morgens um 7 uHR losfahrhen haben wir über das Cap gris nez, kurz vor Calais den Strom mit uns. In Dünnkirchen gibts dann aller Voraussicht nach einen längeren Halt, denn laut Vorhersage verschlechtert sich das Wetter massiv.
Dieppe
Unsere schlimme Stadt vom letzten Jahr. Heute aber ganz anders. Wir segelten praktisch vor dem Wind ohne das Grossegel aufzuziehen. Der Klüver auf der einen, die Fock am Spibaum auf der anderen Seite.
Wir hatten immer 5-6 Knoten durch das Wasser und über weite Strecken noch den Strom mit uns.
Wir hatten immer 5-6 Knoten durch das Wasser und über weite Strecken noch den Strom mit uns.
Abonnieren
Posts (Atom)