Dienstag, 31. Mai 2011

Very British

Wir sind in Dover. Gestern ueber den Kanal geschwommen mit Hilfe des Motors. Einmal Sonne, dann Nebel, schliesslich engl. Wetter: Regen. Wind immer auf die Nase..Die Navigation war spannend. Durch die quer laufende Stroemung muesste man einen Vektor vorausberechnen um die Verschiebung zu kompensieren. Haben wir Anf'nger aber nicht gemacht. Aus 40 sm wurden 60sm, wir haben ein S gefahren statt einen geraden Kurs.

Die Dover Street ist die am meisten befahrene Seeroute der Welt. Man muss die grossen Fahrstrassen im rechten Winkel passieren, so dass man m;glichst kurz in der Gefahrenzone ist. Die grossen Schiffe kommen wie an einer Perlschnur aufgezogen, einer am andern. Wir schoben kurz Panik als dann Nebel aufkam und wir nur noch drei Schiffslaengen voraus sehen konnten.

Mit dem AIS konnten wir die grossen Poette ganz gut ausmachen. Mit  den Vektoren sah man den naechsten Punkt der Annaeherung und konnte allenfalls reagieren. Mit dem Radar sahen wir die kleineren Teile, so die Bojen, die Fischerboote etc. Es ging letztlich ganz leidlich, war aber sauspannend. Wir haben uns geschworen beim n'chsten Mal die Tidenstr;me besser zu beachten. Am Abend kamen wir muede und durchfroren vor den Haven von Dover. Erika machte Funkkontakt mit dem Haven. Dieser wies uns zum Westport (Dover  hat zwei Eing'nge). Wir mussten warten bis eine grosse F'hre ausgelaufen war (20 Knoten Speed) und konnten dann den grossen Hafen passieren.

Heute ist Ruhetag, wir besichtigen Dover. Anschliessend soll es der englischen Kueste entlang gehen.
Die Windaussichten sind endlich gut, es soll eine stabile Nordwest/Ost Lage geben, das waere endlich das erhoffte Segelwetter.

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